Vorstellung von „Gemeinsam Europa gestalten“ als Gute-Praxis-Beispiel in Portugal

Das Projekt „Gemeinsam Europa gestalten“ wurde erfolgreich beendet, allerdings ist und wird seine Wirkung lange spürbar sein: Es wurde von dem EU-Programm „Erasmus+“ als „Good practice example“ („Gute-Praxis-Beispiel“) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung bekommen nur besonders gut ausgeführte Projekte, die als eine Quelle der Inspiration für andere dienen können.

Aus diesem Grund wurde das Projekt von Frau Mariana Marques (Trainerin im Themenbereich „Transnationale Jugendinitiativen“) ausgewählt. Sie hatte eingeladen, das Projekt am 19. April 2018 während eines Trainings über Projektmanagement von Transnationalen Jugendinitiativen in Portugal vorzustellen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten Antworten auf Fragen bekommen, die man im Programmführer nicht findet. Ich hatte die Möglichkeit, das Projekt in seinen wichtigsten Facetten vorzustellen und die zahlreichen Fragen zu beantworten, die sich auf Projektmanagement bezogen. Dabei wurden die Herausforderungen und deren Lösungen im Rahmen des Projekts besprochen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr interessiert und haben sich rege an der Diskussion beteiligt.

Es war wunderbar, das Projekt bei der enthusiastischen Stimmung vorzustellen. Vielen Dank für die Einladung!

Herzliche Grüße,

Svetlana Buhlmann

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Der Film „Diabetes-Kompetenz-Freizeit 2016“ ist online!

Förderung von Kindern mit Diabetes

Wie können Therapie und Inklusion von Kindern mit Diabetes sinnvoll gefördert werden?

Welche Selbstmanagement-Kompetenzen brauchen betroffene Kinder, um später als Erwachsene selbstbewusst und selbstbestimmt ins Leben zu treten?

Auf diese zentralen Fragen fokussierten sich Gudrun John (Hilfe zur Selbsthilfe e. V., https://shg-hilfe-zur-selbsthilfe.de) und Anna Velkova-Rehm (Initiativgruppe „Wir für uns in Europa“) bei der Entwicklung des Konzepts für sieben Aktionstage, gekrönt durch eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Krankenkassen. Die Projektergebnisse zeigt dieser Dokumentarfilm „Diabetes-Kompetenz-Freizeit 2016“.

Mehr zu den Projektmitwirkenden und -verlauf findet sich außerdem in Textform. Der Text, verfasst von Anna Velkova-Rehm, ist in dieser PDF-Datei abrufbar.

Selbstmanagement: Kinder und Diabetes

„Wir für uns in Europa“ konzipierte unter dem Motto “Starke Eltern – starke Kinder!” sieben Aktionstage zum Thema „Inklusion von Kindern mit Diabetes“ mit, die erfolgreich im Oktober 2016 stattfanden.

Als Experten in eigener Sache diskutierten betroffene Familien mit Politikern auf Bundes- und Landesebene sowie mit Krankenkassenvertretern darüber, wie Inklusion von Kindern mit Diabetes sinnvoll gefördert werden kann. Vielen Dank für die fruchtbare Zusammenarbeit mit Hilfe zur Selbsthilfe e.V.!

Der Film zum Projekt „Europa gemeinsam gestalten“ ist online!

Der Film zum Projekt „Europa gemeinsam gestalten“ wurde am 11.12.2015 in Deutschland und am 16.12.2015 in Bulgarien präsentiert, jetzt ist er auch online zu finden:

 

Einladung: „Europa – lebenswert für mich“ – Filmvorführung und Diskussion im LWL-Landeshaus am 11. Dezember 2015 in Münster

Jeder merkt heutzutage: Soziale Probleme in einem EU-Staat beeinflussen das Wohlergehen in einem anderen!

Insgesamt 29 Projektteilnehmende mit und ohne Behinderung und mit unterschiedlicher sozialer Herkunft aus Deutschland und Bulgarien gestalten Europa, indem sie Ideen entwickeln, wie ihre Heimatstädte inklusiver und lebenswerter werden können. Ihre Erkenntnisse gewannen sie während zehn gemeinsamer Inklusionstage in Bulgarien (hier können Sie den Bericht einer der Teilnehmenden lesen).

Nun möchten sie ihre Erkenntnisse mit Interessenten teilen und so zur anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Kultur und Verwaltung anregen zum Thema:

 

„Europa – lebenswert für mich“: Wie können Europa und meine Stadt lebenswerter werden?

 

Mehr Information über die Filmvorführung und die Diskussion findet sich im Konzept der Veranstaltung (s. unten):

Klicken Sie auf dem Bild, um Information über die Veranstaltung in leichter Sprache zu lesen

 

Im Podium werden folgende Diskussionsgäste sein:

  • Herr Christoph Strässer, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung
  • Frau Doris Rüter, Behindertenbeauftragte der Stadt Münster
  • Frau Petra Stahr-Hitz, Leiterin von NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW
  • Frau Svetlana Buhlmann, Mitgründerin der EU-Projektgruppe „Wir für uns in Europa“

Die Veranstaltung moderiert Anni Velkova, Projektcoach im Bereich der interkulturellen und politischen Bildung.

 

Wann: 11. Dezember 2015 um 17:30 Uhr

Wo: Plenarsaal des LWL-Landeshauses (Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster)

Herzlich willkommen! Eintritt frei!

 

Hier können Sie ihre Flyer und Plakate sehen:

 

Klicken Sie auf dem Bild, um das Plakat zu sehen

 

Klicken Sie auf dem Bild, um den Flyer zu sehen

 

Herzliche Grüße
Svetlana

Reflexion unserer Projektarbeit im Kontext der Bedeutung der interkulturellen Bildung für die Gestaltung Europas

Hallo!

Ich freue mich über die Einladungen zur Präsentation der Projektergebnisse. In der Vorbereitungsphase gibt es jede Menge Arbeit, die darin besteht, unsere Projektarbeit in einem bestimmten Kontext zu reflektieren und schließlich die Zusammenhänge zwischen dem jeweiligen Veranstaltungsthema und unseren Projekterfahrungen klar zum Ausdruck zu bringen. Insbesondere durch Gespräche meistens mit den TeilnehmerInnen an unseren Projekten gelange ich zu neuen Erkenntnissen in Bezug auf unsere Projekterfahrung und -ergebnisse. Das ist ein Prozess, bei dem auf Grundlage des bereits Erkannten und durch die angeregten Veranstaltungsthemen neue Ideen eingebracht werden. So werden bei jeder Präsentation unserer Projektarbeit neue Aspekte unserer gemeinsamen Erfahrungen beleuchtet. Jede Präsentation läuft deswegen immer anders, beinhaltet etwas Neues und regt deswegen zur (persönlichen) Entwicklung an. Vor diesem Hintergrund empfinde ich diese Arbeit als sehr spannend und habe viel Spaß dabei!

Nun freue ich mich, einige meiner Erkenntnisse hier bekannt zu machen. Ich konzentriere mich erstmals auf eine zentrale Frage der Stiftung Mercator: Welche Rolle spielen Kultur und Bildung bei der Gestaltung Europas?

P1010602Meiner Meinung nach sollten wir als europäische Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung Europas mitwirken, um die Aufrechterhaltung demokratischer Prozesse und eine nach unseren Vorstellungen wünschenswerte Zukunft Europas zu sichern. Unserer gemeinsamen Gestaltungskraft steht ein Problem entgegen, das durch kulturelle Bildung gelöst werden könnte: Die so genannte europäische Kultur ist durch jahrhundertelange Kriegführung und Unterdrückung unter den Europäern geprägt. Sie kann deswegen, meines Erachtens, keineswegs als solide Basis der Entwicklung einer europäischen Identität und einer europäischen Gemeinschaft dienen, denn sie reflektiert ein Bewusstsein, das durch selbstverständliches Misstrauen, Angst vor dem Neuen und nationalstaatliches Denken geprägt ist. Es liegt an uns, die europäische Kultur neu aufzubauen, die durch Inklusion und einen menschenwürdigen Umgang miteinander gekennzeichnet wird. Dieser Kulturwandel bedarf, meiner Meinung nach, einer Bewusstseinsveränderung.

Sollten wir uns für eine europäische, durch den Inklusionsgedanken geprägte Kultur entscheiden, sollte Bildung den Prozess der Bewusstseinsveränderung fördern: Durch experimentelles sinnvolles Lernen, das Projekte, wie zum Beispiel die transnationale Jugendinitiative „Wir für uns in Europa“, bieten, sollten wir genug neue Erfahrungen machen, dass das Neue und das Fremde bereichernd in unserem Leben sein können. Dem Neuen und dem Fremden würde dann eine neue Bedeutung beigemessen; sie würden als wünschenswert für unsere (persönliche) Entwicklung begriffen. Aufgeschlossenheit gegenüber Verschiedenheit würde dann selbstverständlich gelebt werden. Dieses neue Bewusstsein ist meiner Meinung nach die Voraussetzung für einen Umgang miteinander auf einer Augenhöhe. Jeder Mensch mit seinem sozialen Hintergrund, kulturellem Erbe etc. ist gleichwertig und kann zur Bereicherung der Gemeinschaft beitragen. Dieses Bewusstsein sehe ich als eine Voraussetzung für ein gleichberechtigtes bzw. inklusives Zusammenleben der Europäer und für das Wachsen des Vertrauens zueinander. Den Rest des Beitrags lesen »

Einladung zur Teilnahme am Bildungsdiskurs der Stiftung Mercator in Duisburg am 07.05.2014

Hallo!

Ende November 2012 wurden die Ergebnisse unseres EU-Projekts „Wir für uns in Europa“ im Zusammenhang mit dem Bestreben der Stadt Münster, zu einer inklusiven Stadt zu werden, thematisiert. Unter dem Motto „Münster auf dem Weg zur Inklusion“ hatte die Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Münster (KIB) >>> Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Gruppen von und für Menschen mit Behinderungen zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Dieser Austausch führte dazu, dass wir unsere Projektarbeit erneut reflektierten und unsere Inklusionserkenntnisse vertieften.

Seit einigen Wochen gewinnen wir wieder neue Ideen aus unserer Projektarbeit anlässlich der Einladung zu einer anderen Veranstaltung >>>. Auf Initiative der Stiftung Mercator sollen unsere Projektergebnisse Den Rest des Beitrags lesen »