Erfolgreiche Inklusionstage in Bulgarien Ende Juli 2015

Hallo von mir,

auch wenn die Zeit schnell vergeht, schöne Erinnerungen verblassen langsam. Das gemeinsame deutsch-bulgarische Treffen war ein gelungener Erfolg, alle Teilnehmenden hatten Spaß dabei und lernten nicht nur sich gegenseitig kennen, sondern auch vieles über das Thema „Lebenswerte Städte“. Ihre Erfahrungen schildern sie im Blog „Gemeinsam Europa gestalten“ (https://europagemeinsam.wordpress.com/), es lohnt sich, ihre Worte zu lesen!

Was meine Erlebnisse während des Treffens angeht – ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, an diesem Projekt mitwirken zu können! Es war einfach wunderbar zu erleben, wie die anfangs schüchternen und gleichzeitig neugierigen Blicke sich mit der Zeit in herzlich lachende, glückliche, zueinander offene Gesichter wandelten. Gleichzeitig war die Ernsthaftigkeit der in den Workshops behandelten Themen (siehe das Programm für das Treffen, zu finden links auf der Blog-Seite des Projekts „Gemeinsam Europa gestalten“) den Teilnehmenden immer bewusst, das bewiesen die tiefgreifenden Diskussionen, die unter ihnen geführt wurden.

Damit dieses Treffen so gut realisiert werden konnte und allen Teilnehmenden gefiel, war ein langer Weg notwendig, angefangen mit der Idee (Initiator des Projekts ist die deutsche Gruppe „Wir für uns in Europa“, Partner in Bulgarien ist die Stiftung „Das Feuer des Orpheus“) über die Unterstützung von mehreren Kooperationspartnern (s. Seite „Partner und Unterstützung“) und die unermüdliche Arbeit vieler Menschen. Ich bedanke mich herzlich im Namen von allen bei:

Ausstellung2Anna Velkova unterstützte und unterstützt diesen Prozess als Coach: sie schulte Teilnehmende der Gruppe, das Projekt vorzubereiten und durchzuführen, stellte das Programm für das Treffen anhand der Anforderungen für interkulturelle Bildung zusammen und brachte entsprechende Argumente ein, sodass das Projekt “ Gemeinsam Europa gestalten“ in Bulgarien stattfinden konnte. Sie führte gemeinsam mit Thomas Rehm über 10 tolle Workshops während des Treffens und plante weitere drei methodisch. Sie bereitete zusammen mit Thomas Rehm alles vor, was benötigt wurde, um die Workshops so durchzuführen, dass alle Teilnehmenden in der Lage waren, ihr volles Potenzial zu entfalten. Evgenia Tagareva half immens mit ihren Kontakten in allen Bereichen sowie mit ihrem Wissen über die Stadt Razlog bei der hervorragenden Organisation des Treffens in Razlog. Weiterhin inspirierte sie alle mit dem von ihr geführte Musik-Workshop. Svetlana Goranova half bei der Organisation des Treffens, führte den interessanten Seminar „World Cafe“ und dolmetschte während des Treffens. Martin Ivanov, Rosen Vitanov und Michail Hadziev dolmetschten und standen besonders den Teilnehmenden mit Behinderung während des Programms und in ihrer Freizeit zur Seite. Viktoria Ilieva übersetzt unermüdlich Artikel aus dem deutschen Blog ins Bulgarische. Die Assistenten der bulgarischen Teilnehmenden mit Behinderung unterstützten nicht nur diese, sondern kümmerten sich mütterlich um alle von uns (z. B. das super leckere Tiramisu von Milena oder die Hilfe bei der Logistik). Ich selbst dolmetschte und bot einen Workshop während des Treffens an, sowie übersetze die Artikel des bulgarischen Blogs ins Deutsche und unterstütze technisch die Teilnehmenden (beispielsweise beim Bloggen, bei der Formatierung und dem Design von Dokumenten etc.).

Vielen Dank an alle Projekt-Teilnehmenden, die bei der Organisationsarbeit halfen und/oder sich mit (eigenen) Workshops beim Treffen beteiligten (wenn ich hier beginnen würde, alle aufzuzählen, müsste ich die Namen fast aller 29 Teilnehmenden aufschreiben)! Herzlichen Dank, liebe Projekt-Teilnehmende, für Eure Eigeninitiative und Kreativität!

DiskussionIch bin froh, dass das Treffen im Rahmen des Projektes in der Stadt Razlog stattfinden konnte und alle sich so gut in diesen zehn Tagen fühlten! Es gab viele Momente während der Workshops und in der Freizeit, wo es herzliche Bilder der Inklusion gab – die Teilnehmenden waren auf einer Wellenlänge, unabhängig woher sie kamen, welche Sprache sie sprachen, ob sie mit oder ohne Behinderung waren 🙂 Viele dieser Momente haben die Teilnehmenden selbst beschrieben (s. https://europagemeinsam.wordpress.com/), ihre Artikel inspirieren uns! Die super kreative inklusive Gruppe, die ich erlebte, bleibt in meinem Herzen!

Herzliche Grüße,

Svetlana

Ausstellung

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„Gemeinsam Europa gestalten“ in Bulgarien in den Sommerferien 2015

Hallo!

Wie das Feedback zu unseren Erfahrungen >>>  im Rahmen des EU-Projektes „Wir für uns in Europa“>>> und seiner Folgeinitiativen zeigt, hat uns die Projektarbeit bereichert und nicht zuletzt viel Spaß gemacht. Deswegen nehmen unsere Projektideen kein Ende. Unsere Vorliebe für die Gestaltung von Jugendprojekten bleibt unverändert. Daher möchten wir nun eine Jugendinitiative in Bulgarien realisieren, bei der wir unsere langjährigen praktischen Erfahrungen anwenden. Junge Menschen im Alter von 16 – 30 Jahren sind herzlich eingeladen, am Projekt teilzunehmen! Auch dieses Mal möchten wir die Projektarbeit von Anfang an transparent gestalten, damit sich jeder, der möchte, mit eigenen Ideen und Wünschen einbringen kann. So wird sich für die ProjektteilnehmerInnen die Gelegenheit ergeben, zum einen zu erfahren, wie ein EU-Projekt von Anfang an entsteht, und zum anderen mitzuwirken und sicherzustellen, dass ihre Interessen und Wünsche bei der Projektduchführung berücksichtigt werden. Es liegt an jedem, für sich zu entscheiden, inwieweit er davon profitieren möchte. Außerdem werden alle ProjektteilnehmerInnen einen Youthpass mit einer Beschreibung ihrer erworbenen Kompetenzen erhalten. Im Youthpass derjenigen, die sich an der Organisation der Jugendinitiative beteiligen, wird auf ihre Kompetenzen im Bereich „Entrepreneurship“ bzw. Projektmanagement hingewiesen.

Worum geht es konkret bei dieser Jugendinitiative?>>>

Deutsche und bulgarische junge Menschen mit und ohne Behinderung sowie mit Romaherkunft und mit sozialen Problemen wollen sich in Bulgarien in den Sommerferien 2015 treffen, um ca. zehn Inklusionstage zu erleben und dabei gemeinsam Ideen zu entwickeln und diese  künstlerisch zu zeigen, wie sie die kleine bulgarische Stadt Razlog lebenswerter gestalten können. Jeder darf sich nach eigenen Interessen und Möglichkeiten daran beteiligen: durch Gesang, Tanz, Musizieren, Bühnenaufbau, Unterstützung von Menschen mit Behinderung, Teilnahme an Foto- und Filmdokumentationsterminen etc. Thematische Workshops und eine Reise nach Plovdiv, einer der Kulturhauptstädte Europas 2019, sollen dazu dienen, dass die ProjektteilnehmerInnen vielfältige Eindrücke sammeln, die sie mit ihren Ideen widerspiegeln können.

Thematische Fragen:

Wie oben angedeutet, sind in diesem Projekt die Fragen zentral: Was macht einen Wohnort wirklich lebenswert? und Was kann jeder Bürger tun, um einen Ort lebenswerter zu gestalten?

So können sich die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer mit Text, Fotos, kurzen Filmen oder Interviews je nach Interessen und Möglichkeiten zu den Fragen austauschen:

Was gefällt mir dort, wo ich wohne?

Was möchte ich, dass besser wird?

Was sollte jeder tun, damit es besser wird?

Nach dem Treffen können sie dann Ideen entwickeln, wie ihre Wohnorte attraktiver und lebenswerter für (junge) Menschen gestaltet werden können. Diese Ideen und die Erfahrungen in Razlog können sie dann in ihrer Heimat präsentieren.

ProjektteilnehmerInnen:

An dem Projekt darf jeder im Alter von 16 – 30 Jahren teilnehmen. Verpflegung, Übernachtung und alle Veranstaltungen im Rahmen der Jugendinitiative in Bulgarien finden in einer barrierefreien Umgebung statt. Darüber hinaus wird für die Sicherheit der jungen Menschen vor Ort gesorgt.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich gerne melden bei Bernd Volmer unter be.vo.w9@gmail.com oder Anni Velkova unter a_velkova@yahoo.de

Es freuen sich auf viele aktive ProjektteilnehmerInnen

Bernd und Anni