Viktoria Ilieva erzählt… Was bedeutet „Wir für uns in Europa“ für mich

Liebe BlogbesucherInnen,

ich persönlich habe den Artikel von Viki genossen und bedanke mich herzlich wieder an Nadezhda Dincheva  für ihre tolle Übersetzung!

Hier ist der Artikel von Viktoria:Viki - unten rechts

„Alles Gute hat leider auch ein Ende. Das Jugendprojekt „Wir für uns in Europa“, woran ich die wunderbare Gelegenheit teilzunehmen hatte, geht in die Endphase. Es ist an der Zeit, dass jeder für sich Bilanz über die vergangenen Monaten der Zusammenarbeit zieht und die gewonnenen Erkenntnisse systematisiert.

Offiziell bin ich dem Projekt erst einen Tag vor der Abreise der bulgarischen Gruppe nach Münster beigetreten. Ich hatte aber die Projektentwicklung schon lange Zeit davor verfolgt und hatte den Wunsch, daran mitzuwirken. Über die Initiative habe ich bereits im Sommer 2010 von Evgenia Tagareva erfahren. Zu diesem Zeitpunkt standen die Teilnehmer aber schon fest und es gab keine Möglichkeit für mich, einen Platz in der Gruppe zu bekommen. Aufgrund eines Missverständnisses und des Ausfalls einer der Teilnehmerinnen, konnte ich dennoch in die Gruppe aufgenommen werden. Da ich über die Projektentwicklung informiert war und die deutsche Sprache beherrsche, konnte ich viel zum Projekt beitragen.

(Viki – unten rechts)

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Der Polit-Talk im Bennohaus am 30.06.2011

Hallo zusammen,

ich möchte kurz darüber berichten, wie der Polit-Talk im Bennohaus am 30.06.2011 gelaufen ist.

Eine schöne Atmosphäre herrschte im zweiten Stock des Bennohauses, wo der Polit-Talk stattfand. Die Veranstaltung haben  SeHT Münster e. V.  und das Bürgehaus Bennohaus organisiert.

Eine Diskussion wird im Fernsehen übertragen. Zu der Diskussion regten Videos  und  Interviews mit jungen Erwachsenen vom SeHT Münster e.V. die Menschen mit Teilleistungschwächen an.

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Einladung zum Polittalk im Bennohaus – am 30.06.2011!

Liebe BesucherInnen und TeilnehmerInnen,

ich möchte Sie herzlichen zu einer Veranstaltung  einladen,  die

am 30sten 06. 2011 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Bennohaus stattfinden wird.

Diese heißt  Polit-Talk „Barrierefrei & dabei“ bei Sofa- TV.

Ich glaube, dass diese hochtinteressant für uns, TeilnehmerInnen und vielleicht für Sie, Liebe BsucherInnen sein kann. Vor allem beteiligt sich an der Diskussion Frau Leifheit, als Vertreterin des Vereins SeHT  Münster e.V., die wir als offizieller Gast zu unserer Diskussion im September eingeladen haben. Ich wöchte Ihnen sehr empfehlen diese Veranstaltung zu besuchen, denn so können wir von vornherein auch Frau Leifheit kennlernen; zum anderen das Thema des Polittalks betrifft unsere Arbeit in vielen Hinsichten.

Ich werde auf jeden Fall da sein und würde mich auf eure Unterstützung freuen!

Mehr über die Veranstaltug wie folgt:

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Asja erzählt… „Wir für uns in Europa“ – denken und handeln…

   den 17.02.2011

Hallo,

hier werde ich meine Eindrücke und Erlebnisse aus meiner Teilnahme an dem Projekt „Wir für uns in Europa“ schildern. Das vergangene Jahr 2010 brachte für mich viele Veränderungen und positive Emotionen mit sich. Einige davon waren mit meiner Beteiligung an der transnationalen Jugendinitiative „Wir für uns in Europa“ verbunden.

Ich hätte nie gedacht, dass ich die Gelegenheit haben würde, mit und für benachteiligte Menschen und Menschen mit Behinderungen zu arbeiten. Zu Beginn meiner Tätigkeit im sozialen Bereich war ich sehr skeptisch bezüglich meiner Karrierechancen. Meine Motivationsfaktoren waren vor allem die Willensstärke und die Lebenslust dieser Menschen. Dieses Projekt war für mich ein zusätzlicher Ansporn, mich weiterhin mit sozialer Arbeit und mit den Problemen dieser Gesellschaftsgruppe zu beschäftigen. Als mir angeboten wurde, mich an dem Projekt zu beteiligen, sagte ich ohne nachzudenken sofort zu. Dann geriet ich aber ins Wanken (eine typische Eigenschaft für das Sternzeichen „Waage“). Ich dachte, dass es nichts für mich wäre und ich der psychischen Belastung nicht standhalten würde. Letztendlich sagte ich aber zu mir selbst: Ich werde tun, was ich tun möchte, egal was passiert. Und ich habe meine Entscheidung nicht bereut. Ich habe die Möglichkeit bekommen, die Tätigkeit eines der Hauptprojektpartner, den ich auch vertrete, die Stiftung „Unterstützung für Realisation“ vorzustellen. Darüber hinaus brachte mich diese Initiative dazu, mein Denken und Handeln zu überdenken – jetzt habe ich die Einstellung eines europäischen Bürgers. Seitdem reagiere ich auch auf Menschen mit Behinderungen nicht mehr mit Mitleid, sondern sehe sie als würdige und gleichberechtigte Bürger an.

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Alexandar erzählt… Eine Art Zusammenfassung

Hallo!                                                                              den 13.02.2011

 Anni und Yani haben mich gefragt, was ich aus dem Projekt mitgenommen habe. Ich habe erfahren, dass es besser wäre, wenn ich einen Artikel darüber schreiben und so meine Erfahrungen mit Euch teilen würde. Das mache ich gerne.

Meine Teilnahme an dem Projekt hat mich persönlich weitergebracht und ich bin sehr froh darüber. Im Laufe der Monate, in denen wir an unseren Aufgaben arbeiteten, entwickelte ich eine Vielzahl von Fähigkeiten. Selbstdisziplin und Gewissenhaftigkeit zählen mit Sicherheit zu den Fähigkeiten, die ich ausbauen konnte. Ich habe stets versucht, meine Aufgaben, wenn auch nicht perfekt, dann zumindest so zu erledigen, dass ich zufrieden mit den Ergebnissen bin.

Ich habe Erfahrung bei der Arbeit mit den anderen Teilnehmern in der Zeit gesammelt, in der wir uns gegenseitig motivieren sollten. Als sich eine Auseinandersetzung anbahnte, war Streiten oder Explodieren meine reflexartige Reaktion. Monate später wurde mir klar, dass die Fähigkeit, seine Mitspieler überzeugen und motivieren zu können, zu viel besseren Ergebnissen führt als die verbale Konfrontation.

Ich habe viel über die sozialen Themen gelernt, an denen wir gearbeitet haben. Es hat mich sehr bereichert. Jetzt kann ich mit ein wenig mehr Hintergrundwissen die öffentliche Debatte in Bulgarien über die Menschen, die in irgendwelchen öffentlichen Einrichtungen untergebracht worden sind, verfolgen.

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Iveta erzählt… Abschließender Rückblick

Hallo zusammen,

den 14. Februar 2011

Es ist fast ein Jahr vergangen seitdem ich mich an dem Projekt „Wir für uns in Europa“ beteilige, das bald zu Ende geht. Jetzt kann ich ruhig mit Wehmut zurück schauen und Bilanz über das Gelernte und die gesammelten Erfahrungen ziehen.

Das Projekt „Wir für uns in Europa“ hat sich vor meinen eigenen Augen aus der Idee über konkrete Schritte für deren Umsetzung zu einem sehr erfolgreichen Projekt für Jugendliche entwickelt. Das ist für mich ein Beweis dafür, dass jedes Ziel mit Überzeugung, Entschlossenheit und viel Arbeit erreicht werden kann. Während meiner Teilnahme an der Initiative habe ich viele nützliche Erfahrungen und Anregungen gesammelt, auf die ich in Zukunft im Rahmen eines eigenen Projektes aufbauen kann.

Zu Beginn des Projektes war die Idee der Inklusion ganz neu für mich. In der ersten Projektphase haben wir uns mit der Thematik anhand von Recherche und Informationsaustausch auseinandergesetzt. Währenddessen ist mir klar geworden, dass die Inklusion der einzige Weg für Menschen mit Behinderungen ist, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Jetzt bin ich empfindlicher zu dem Thema geworden und nehme einige Dinge in Bulgarien wahr, die ich früher nicht bemerkt habe. Beispielsweise sind die meisten Busse mit Fahrzeugrampen für die Mitnahme von Rollstühlen ausgestattet, aber die Fahrer halten so ungünstig, dass man sie nicht nutzen kann. Das sollte aber kein Hindernis sein – es ist einfach eine Frage der Einstellung zum Problem.

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Vesko erzählt von seinen Eindrücken

Hallo zusammen!

Ich möchte gerne über meine Erfahrungen im Projekt berichten. Ich bin sehr froh, dass ich Yanica, Sylvia, Tebea, Anni, Maren, Nana und die anderen kennengelernt habe. Es war sehr interessant für mich, Deutschland zu besuchen, die Kirchen und Kathedralen in Münster zu besichtigen und etwas über die Kultur und die Geschichte Deutschlands zu erfahren. Der Tierpark des Ortes Hof Holz hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich sehr, dass ich am Theaterspiel teilgenommen und vor allem, dass ich vor Publikum gesungen habe.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich auch in Zukunft die Möglichkeit habe, mich an anderen derartigen Projekten zu beteiligen und zu singen. Das gibt mir das Gefühl von Wert und Sicherheit im Umgang mit verschiedenen Menschen.

28. Februar 2011

Herzlichen Dank an Nadezhda Dincheva für die Übersetzung!