Wie ist „Interaktion“ zu verstehen?

Interaktion statt Integration © lumxart auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Interaktion statt Integration © lumxart auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

„Wie ist soziales Leben möglich? Wie schaffen es die Меnschen – jeder einzig in seiner Art und verschieden von allen anderen, erfolgreich in einer Gesellschaft zusammenzuleben? Wie muß eine ideale Regierung aussehen, die der „wahren Natur“ des Menschen am besten gerecht wird und die besten Voraussetzungen für ein harmonisches soziales Miteinander bietet?“

Denker wie Plato und Arisoteles haben sich bereits in der Antike derartige Fragengestellt.[1]

„Soziale Interaktion ist der eigentliche Mittelpunkt des Lebens und jedem Mitglied der Gemeinschaft bieten sich zahllose Gelegenheiten, zu jeden anderen Mitglied eine Beziehung aufzubauen.“[2]

An dieser Stelle muss erläutet werden, was unter Interaktion verstanden wird und in welchem Zusammenhang Interaktivität und Kommunikation dazu stehen.

Im Allgemeinen bezeichnet die Interaktion „das wechselseitige Aufeinandereinwirken von Akteuren oder Systemen und ist eng verknüpft mit den übergeordneten Begriffen Kommunikation, Handeln und Arbeit. Manchmal werden diese Begriffe sogar synonym verwendet“.[3]

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Kali erzählt… Meine Erfahrungen und Aufgaben während des Projektes „Wir für uns in Europa“

Als ich vor etwa eineinhalb Jahren von dem Projekt „Wir für uns in Europa“ hörte, existierte es nur als eine Idee. Trotzdem wusste ich bereits nach einigen Minuten, dass ich mich beteiligen will. Mit jedem weiteren Teilnehmer wuchs die Idee zu einem Konzept heran, das unter dem Namen „Wir für uns in Europa“ als Ergebnis einer mehr als guten Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt wurde. Ich freue mich sehr und fühle mich geehrt, die Chance bekommen zu haben, meine eigenen Ideen in dem Projekt einzubringen und zu realisieren, und etwas zu unserer gemeinsamen Zukunft beitragen zu können. Meine Beweggründe bei dem Projekt mitzumachen waren:

– junge Menschen zu inspirieren und zu bewegen, die eigenen Träumen zu verwirklichen, die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen

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Der Workshop des „Ambulante Dienste e. V.“

Liebe Besucher,

Aufgrund des großen Zeitaufwands für die Vorbereitungen der Fotoausstellung und des Dokumentarfilms, die im Rahmen des Projekts „Wir für uns in Europa“ entstanden sind, mussten wir Prioritäten setzen, weshalb wir erst jetzt die Erinnerungen und die Eindrücke an/von dem Workshop des „Ambulante Dienste e. V.“, der am 06. 09. 2010 zum Thema „Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ unter der Leitung von Birgit Edler und Anne Ostendorf stattfand, für Sie zusammengefasst haben. Der Dokumentarfilm, der auf der Fotoausstellung gezeigt wurden hat uns dabei geholfen, uns an mehr Einzelheiten und Emotionen zu erinnern. Diese hat Yanica Grachenova, nach einer Absprache mit den TeilnehmerInnen der deutschen Gruppe in der Plattform unter Blogs wiedergegeben.

Hier habe ich Ihre Ergebnisse für Sie knapp zusammengefasst:

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Der Workshop des Zugvogel e. V.

Liebe Besucher und Besucherinnen des Blogs, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

Aufgrund des großen Zeitaufwands für die Vorbereitungen der Fotoausstellung und des Dokumentarfilms, die im Rahmen des Projekts „Wir für uns in Europa“ entstanden sind, mussten wir Prioritäten setzen, weshalb wir erst jetzt die Erinnerungen und die Eindrücke an und von dem Workshop des Vereins „Zugvogel“, der am 04.09.2010. unter der Leitung von Fr. Faust stattfand, für Sie zusammengefasst haben. Der Dokumentarfilm, der auf der Fotoausstellung zum ersten Mal gezeigt wurde, hat uns dabei geholfen, uns an mehr Einzelheiten und Emotionen zu erinnern. Diese hat Yanica Grachenova, nach einer Absprache mit den TeilnehmerInnen der deutschen Gruppe, in der Plattform unter Blogs wiedergegeben.

Hier habe ich ihre Ergebnisse für Sie knapp zusammengefasst:

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Die Fotoausstellung der bulgarischen Gruppe in Plovdiv, Bulgarien

Hallo liebe BesucherInnen,

ich möchte Ihnen kurz berichten, wie die bulgarische Fotoausstellung zu Stande gekommen ist und wie sie verlaufen ist, auch bevor Svetlana über die deutsche Fotoausstellung ihren Artikel publiziert.

Die Fotoausstellung der bulgarischen Gruppe fand vom 09.11 bis zum 15.11.2010 in dem Mathematikgymnasium „Akad. (Akademiker) K. Popov“ Plovdiv/Bulgarien statt. Sie beinhaltete Fotos von dem Treffen der bulgarischen und der deutschen Gruppe(n), das vom 03.09 bis 12.09.2010 in Münster (NRW)/ Deutschland im Rahmen des Projekts „Wir für uns in Europa“ stattfand.

Die bulgarischen TeilnehmerInnen hatten eine Auswahl von Fotos im Blog veröffentlicht, die nach einigen Konferenzschaltungen in Online-Chat mit den deutschen TeilnehmerInnen besprochen wurden. Auf dieser Weise entstand die einstimmige und endgültige Auswahl der Fotos, die am 09.11.2010 ausgestellt wurden.

Viki und Aleksander haben die passenden Kommentaren geschrieben, die die Fotos beschreiben und das Projekt vorstellen, damit die Besucher einen besseren Einblick bekommen konnten. Iveta und Evgeniya haben die Fotos und die dazugehörigen Texte ausgehängt. Noch während sie daran gearbeitet haben, wurde ein großes Interesse von vorbeigehenden Schülern und Lehrern gezeigt. Nach Aussagen der bulgarischen TeilnehmerInnen wurde die Ausstellung erfolgreich beendet.

Hier sind die ausgewählten Fotos und die Texte dazu der bulgarischen Gruppe >>>

Ich bedanke mich für Ihr Interesse!

Frohes Weihnachtsfest noch!

Kalina

Treffen mit Frau Doris Rüter am 07.09.2010

Am 07.09.2010 fand in dem „Institut für Soziologie“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Rahmen des Projekts „Wir für uns in Europa“ ein Treffen mit Doris Rüter (Behindertenbeauftragte der Stadt Münster, Sozialamt) statt. Die Schwerpunkte des Vortrags, den Frau Rüter hielt, waren die Entstehung und die Arbeitsmethoden der „Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ der Stadt Münster (KIB). Frau Rüter teilte uns mit, welche Erfolge sie im Rahmen der Arbeit in der KIB geerntet hat, ebenso welche Schwierigkeiten sie in ihrem Arbeitsalltag trifft.
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war das Phänomen des Wandelns in der Wahrnehmung städtebaulicher Maßnahmen wie z. B. von „Spezialbau (auch) für Behinderte“ (im Sinne der Integration) hin zum „Bau für alle“ (im Sinne der Inklusion).

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Meine Eindrücke von dem Treffen (03.09-12.09.2010); der Besuch in „Hof Holz“

 

Bei dem Treffen der bulgarischen und der deutschen Gruppe(n) (vom 03.09 bis 12.09.2010) habe ich eine Menge außergewöhnliche Menschen kennengelernt. Zusammen haben wir den ersten Stein für eine Reihe von neuen Ideen mit dem Thema „Inklusion“ gelegt. Meiner Meinung nach waren die Workshops, die im Rahmen des Projekts stattgefunden haben, lehr- und abwechslungsreich und haben spannenden Diskussionsstoff geboten.

Einer der Workshops, der mich am meisten fasziniert hat, war der Besuch auf dem „Hof Holz“ in Gelsenkirchen. Wir (die ProjektteilnehmerInnen) haben eine kurze Führung durch den Hof bekommen und uns wurde kurz seine Entstehungsgeschichte erzählt.

Der Bauernhof wurde in einem „generationsübergreifenden und integrativen Begegnungszentrum“ verwandelt. Auf dem Gelände befinden sich ein zweigeschossiges Wohnhaus mit einem Stall- und Bewirtschaftungsgebäude, eine Scheune (Remise) und ein Backhaus, sowie ein Kinderspielplatz, ein Streichelzoo (zusätzlich wird die Möglichkeit zum Ponyreiten angeboten), Vogelkäfige und ein Obst- und Gemüsegarten (wessen Ernte in der eigenen Gastronomie verwendet wird). Mit dem dazugehörigen Wiesen und Äcker erstreckt sich der Hof auf ca. fünf Hektar Fläche, wo Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten, und auch Menschen mit Behinderung ein Platz zum Wohnen zur Verfügung gestellt wird.

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