Annika Zacher erzählt… Meine Aufgaben und Erfahrungen während des Projektes ,,Wir für uns in Europa“

Mein Name ist Annika Zacher und ich bin 28 Jahre alt.
Im Jahr 2004 beendete ich an den Fachschulen Hamm erfolgreich meine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin.

Von der Projektidee erfuhr ich durch meine derzeitige Arbeitgeberin, Anne Ostendorf, leitende Angestellte im Quartierstützpunkt Gievenbeck-Auenviertel des Vereins Ambulante Dienste e.V.

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Vorbereitung und Planung für die Fotoausstellung am 4.12.2010

Vorbereitung und Planung für die Fotoausstellung am 4. Dezember 2010

Wenn ich an die Vorbereitungen und die Planungen für die Fotoausstellung des Projekts ,, Wir für uns in Europa“ denke, fällt mir ganz spontan ein Abend Anfang Oktober ein, an dem ich im Quartierstützpunkt der Ambulanten Dienste e. V. bei einer Kundin im Nachtdienst eingesetzt war. Wir alle hatten uns schon länger mit der Frage beschäftigt, wo man eine Fotoausstellung durchführen könnte, hatten bis dato allerdings noch keine wirklichen und realistischen Ideen zur Umsetzung dazu. Ich selbst beschäftigte mich ebenfalls damit und ging in diesem Moment mal wieder alle Möglichkeiten und potentielle Räumlichkeiten dafür durch, die eventuell in Frage kommen könnten, als mein Blick durch die Dunkelheit auf das La Vie gegenüber des Quartierstützpunktes fiel. In diesem Moment hatte ich die Erleuchtung und stellte mir die Frage, weshalb mir diese Idee noch nicht früher in den Sinn gekommen war. Das La Vie, welches sich im Auenviertel des Stadtteils Gievenbeck befindet, ist ein Begegnungszentrum, dass sich mit einem sehr breit gefächerten Angebot für Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen auseinandersetzt und ganz individuell reagiert. Der Quartierstützpunkt und das La Vie arbeiten seit langem sehr eng zusammen mit uns. So fiel es mir auch nicht schwer, eine geeignete Ansprechpartnerin zu finden, die mich dabei unterstützte, den ersten Kontakt mit Herrn Guido Schmidt, dem Geschäftsführer des La Vie, herzustellen.

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We for us in Europe

Meine ganz persönliche Zusammenfassung des Workshops
,,Wir für uns in Europa“ vom 3.09.-12.09.2010

Zu Anfang möchte ich sagen, dass meine Teilnahme am Projekt ,, Wir für uns in Europa“
viel mehr von zufälliger Natur, als geplant war.
Davon ausgegangen, dass ich meine Chefin Anne an einigen Tagen als Besucherin der Workshops vertreten sollte,gelang es Yani und mir jedoch sehr gekonnt, aneinander vorbei zu reden und plötzlich wurde ich von der Besucherin zum vollwertig angemeldeten Projektmitglied.
Diese Tatsache versetzte mich im ersten Augenblick in Angst und Schrecken, jedoch freute ich mich auch sehr auf diese neue Herausforderung.
Die Projektwoche startete für mich mit sovielen Dingen und Eindrücken.
Und einer neuen beruflichen Aufgabe, der Assistenz bei einer jungen Frau, die von Berlin nach Münster gezogen war, um dort zu studieren. ( die wundervolle Tabea)
Und obwohl wir bereits vorab in E-mail Kontakt standen, woraus herrvor ging, dass ich mir sicher war, dass ich sie sehr mögen würde, übertraf sie all meine Erwartungen!
Es gibt nicht viele Menschen, die mir von Anfang an so unfassbar sympathisch sind, dass ich sie sofort in mein Herz schließe, doch ihr gelang dieses von Anfang an und das stimmte mich glücklich.
Und die Tatsache, dass wir gemeinsam an den Workshops, die sich uns in diesen Tagen bieten sollten teilnehmen würden, bot uns eine wunderbare Gelegenheit uns besser kennen zu lernen.( Was uns auch wirklich gelang!)

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Annika Zacher

Mein Name ist Annika Zacher und ich bin 28 Jahre alt.

Nach erfolgreicher Beendigung meiner Ausbildung als Heilerziehungspflegerin im Mai 2004 arbeitete ich in einem Wohnheim für psychisch erkrankte Menschen, wo der Schwerpunkt meiner Arbeit in der Betreuung von Menschen, im Alter von achtzehn bis dreißig Jahren, mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung lag.

Anschließend wechselte ich in eine Einrichtung zur Betreuung älterer Menschen, mit dem Schwerpunkt der demenziellen Erkrankung. In diesem Zusammenhang erarbeitete ich als Mitglied einer Projektgruppe ein Betreuungskonzept, welches speziell auf die Arbeit und den alltäglichen  Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ausgelegt war.

Seit dem 1. November 2009 bin ich tätig als Assistentin bei den Ambulanten Diensten e.V. und unterstütze in diesem Zusammenhang eine Frau mit körperlichen Einschränkungen in ihrer täglichen Lebensgestaltung.

In dieser, meiner jetzigen Tätigkeit, kann ich die Interessen und die Motivation meiner ursprünglichen Berufswahl als Heilerziehungspflegerin umsetzen und meine Vorstellungen und mein Engagement zur Arbeit mit Menschen mit den unterschiedlichsten „Behinderungen“ in der Realität verwirklichen.

Meine Motivation an diesem Projekt teil zu nehmen, besteht in dem Interesse der Arbeit mit unterschiedlichsten Menschen, ob ohne oder mit „Behinderung“. Und dem Ausblick auf die Möglichkeit vom derzeitig verherrschenden Konzept der Integration von Menschen mit „Behinderung“ zum Kozept der Inklusion dieser Menschen in zukünftig veränderte Gesellschaftsstrukturen zu kommen.

In der heutigen globalen Gesellschaft sind die Grenzen geöffnet und im Hinblick auf die Menschen sollte man dieses positiv nutzen. Das Thema der Inklusion gewinnt an Stellenwert in Deutschland und in Europa und es wird immer mehr an der Umsetzung in ihrem ursprünglichen Sinne gearbeitet.

Im Vergleich zu Deutschland haben andere europäische Staaten noch nicht den in Deutschland vorherrschenden Standard erreicht und ein gemeinsames Treffen und Gespräch kann in meinen Augen dazu führen, auch in anderen europäischen Ländern, die in Deutschland bereits begonnende Entwicklung nachzuvollziehen und umzusetzen. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung in Deutschland welche sich von der stationären Betreuung von Menschen mit „Behinderung“ abwendet und hin zur ambulanten Betreuung als Unterstützung eines eigenständigen Lebens orientiert.

Ich hoffe dieses Projekt gibt den Anstoss, die in Deutschland beginnende Orientierung auf die Inklusion auch in anderen Ländern umzusetzen.