Im Rahmen der Transnationalen, Deutsch-Bulgarischen Jugendinitiative “Wir für uns in Europa”, deren Höhepunkt das neuntätigige Treffen zwischen den deutschen und den bulgarischen Teilnehmern im westfälischen Münster Anfang September 2010 darstellte, habe ich vieles gelernt, von dem ich für den weiteren Verlauf meines Lebens profitieren werde. Doch bevor ich darauf eingehe, möchte ich zunächst meine Aufgaben innerhalb des Projektes skizzieren:
- Ich verfasste, zusammen mit den anderen deutschsprachigen Teilnehmern eine Pressemitteilung zu unserem Treffen, wobei es zu einem regen Austausch verschiedenster Ideen und Gedanken kam. Diese Erfahrung bereicherte mich sehr.
- Ich unterstützte unsere bulgarísche Projektinitiatorin beim Abfassen eines Schreibens an den EU-Abgeordneten, Herrn Stoyanov, als wir mit der fehlenden bulgarischen (politischen) Repräsetanz kurz vor dem Treffen im September konfrontiert waren.
- Ich bewegte viele Menschen meines Umfelds zur Teilnahme an unserer Umfrage zum Thema Inklusion und ehrenamtliches Engagement.
- Ich half mit bei der Publikumswerbung für unsere Fotoaustellung und brachte unser Projekt in einem universitären Seminar über die europäische Idee im 21. Jahrhundert zur Sprache. Dabei war mir besonders wichtig, meinen Kommilitonen die Idee der aktiven Bürgerschaft näherzubringen, so wie ich sie durch das Projekt vermittelt bekommen habe. Europa, so lernte ich durch meine Mitwirkung bei der Transnationalen Jugendinitiative, ist kein abstraktes politisches und von vorn herein gegebenes Konstrukt, sondern entsteht durch unsere konkreten Vorschläge, unseren Willen und unsere Einsatzbereitschaft, an der aktuellen Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Wenn wir wollen, dass sich etwas ändert in der Welt, müssen wir diejenigen sein, die einen Schritt in die von uns angestrebte Richtung unternehmen. Durch unsere erzielten Ergebnisse können wir anderen zeigen, dass es sich lohnt, für unsere Bedürfnisse und die unserer Mitmenschen zu kämpfen. Dass dies tatsächlich funktioniert, dafür ist meines Erachtens das Projekt selbst ein ausgezeichnetes Beispiel.










