
Liebe Freunde und Leser unseres Blogs,
ich freue mich, euch über meine Erfahrung während der Folgeinitiative zu erzählen. Ich bereue keine Sekunde, dass ich an dieser teilgenommen habe. Es war mir eine Freude und Ehre mich daran zu beteiligen.
Ich bin wirklich erstaunt über meine Entwicklung während dieser Zeit, denn ich spüre eine deutliche Veränderung auch in meinem Alltag. Es ist, als ob ich mich intensiver an meinem eigenen Leben beteilige. Es mag sehr selbstbezogen lauten, aber im Großen und Ganzen sind solche Initiativen Räumlichkeiten, unser Selbst zu finden und zu entfalten.
Das Projekt „Wir für uns in Europa“ hat meine Augen geöffnet zu verstehen, was Verantwortung bedeutet. Daraufhin hatte mir die Folgeinitiative „Vielfalt interaktiv erfahren“ Flügel gegeben und noch gezeigt, was Freundschaften ausmachen und dass es nicht etwas gibt, was nicht geht. Es sei denn, man will es mit falscher Motivation.
Ich habe angefangen zu fliegen. Damit möchte ich nicht sagen, dass sich alles von allein getan hat. Ganz im Gegenteil – es war eine harte Zeit, durch die man mit viel Freude und Tränen gegangen ist. Unglaubliche Zeit!
Nur jemand, der etwas ganz alleine erreicht hat, kann wissen, was ich meine: Es ist wie eine Geburt.
Das Herz für den anderen zu öffnen, für das Unterschiedliche, für das was man nicht unbedingt verstehen oder annehmen kann, ist fantastisch. Es macht Angst, Sorgen und fordert Mühe heraus, aber gleichzeitig macht es einen lebendig! Sich für die Menschen zu öffnen und ihnen etwas zu geben, ist eine Sache (so kann man auch jemandem Geld spenden). Sich mit den Menschen auseinander zu setzen, mit ihnen zusammen zu sein und zu arbeiten oder etwas zu unternehmen, ist eine andere Sache: Es heißt: Inklusion erleben. Es erfordert viel Kraft, Verantwortung und Liebe. Das ist es, was ich nicht nur durch die Folgeinitiative, sondern auch durch das Projekt „Wir für uns in Europa!“ gelernt habe. Es hat mir (uns) einen Rahmen gegeben, wo ich (wir) ernsthaft auf mich (einander) reflektieren konnte(n) und für mich (uns), von mir (uns) unglaublich viel und groß gewachsen bin (sind)!
An der Stelle möchte ich mich bei meinen stärksten Begleitern bedanken, die dieses Glück für mich geschaffen haben: Anni Velkova, Svetlana Mollova, Sylwia Patron, Kalina Dimitrova, Monika Mircheva und Dilian Palauzov. Nicht an letzter Stelle: Thomas Rehm, Anja Steheling, Beate Trautner
Dankeschön!
Yanica Grachenova
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