Neue Projektidee! Herzlich willkommen zur unseren Plattform: weurope.mixxt.eu!

Liebe Besucherinnen und Besucher des Blogs,

ich möchte Ihnen meine Idee über ein Projekt präsentieren, über das Sie/ihr sich auch auf der neuen Plattform weurope.mixxt.eu informieren und sich in weiteren Diskussionen beteiligen können/könnt.

Problemstellung: Es gibt viele Jugendlichen, die an einer Form der Selbstunterschätzung leiden. Minderwertigkeitsgefühle beherrschen die heutige Jugend und zeigen sich auf unzähligen Arten: Vom Mobbing gegenüber anderen Mitschülern, über Alkoholmissbrauch bis zum aggressiven Verhalten usw. – bekannte Themen, die uns jeden Tag beschäftigen. Wird gegen diese Probleme genug außerhalb der Familie oder in Institutionen unternommen? Wie können wir unsere Jugendlichen bei deren Erwachsenwerden in die Gesellschaft unterstützen? Das soll das Thema des Projektes sein. Reichen die bisherigen Maßnahmen /Familie; Institutionen/ Ihrer Meinung nach aus?

Beschreibung des Projektes”Wer bist du?”:

Das Projekt ist in 4 Phasen geteilt:

  • In der ersten Phase wird ein Team von Experten 10 Jugendliche aus verschiedenen Institutionen, Organisationen oder Schulen aufsuchen. Gemeinsam mit Ihnen werden sie über ein Treffen sprechen, das die Jugendlichen organisieren werden. Sie dürfen noch 10 Jugendliche ihrer Wahl einladen, die sich an diesem Treffen beteiligen werden. Das Programm wird von dem Expertenteam (1 bis 2 Sozialarbeiter, Erlebnispädagogen, Wellnesstrainer, Aikido-Trainer und eventuell Theaterpädagogen) vorbereitet.
  • Zweite Phase: Das Treffen wird durchgeführt. Nachdem die Experten die Jugendlichen kennengelernt haben, stehen sie vor der Herausforderung, das Programm zu erstellen und verantwortungsvoll durchzuführen. Das Projekt hat das Ziel, unterdrückte Gefühle zu befreien, die Kooperation zu stärken, Aggressivität abzubauen, aber auch Durchsetzungskraft zu stärken, sich verteidigen zu wollen und hinter sich zu stehen. Diese Aktivitäten sollen gut miteinander kombiniert sein, gut durchdacht, abwechslungsreich und auch Spaß bringen. Wichtig ist im Rahmen dieses Treffens eine warme Atmosphäre zu entwickeln, in der auch Kritik – in geringen Maßen – zulässig ist, denn es geht darum, dass jeder sich akzeptiert und geborgen fühlt und das Gefühl für Gemeinschaft und gutes Zusammenleben entwickeln kann. Die Jugendlichen sollten möglichst unterschiedlich sein (mit Migrationshintergrund, aus sozial schwachen Familien, mit Behinderung oder mit anderen Besonderheiten, auch mit Übergewicht, die gemobbt wurden, usw.) sein. Dies stärkt die Herausforderung miteinander gut auszukommen, sich an die Stelle des anderen zu versetzen; die eigenen Probleme und Schwierigkeiten aus anderer Perspektive zu sehen, bzw. sie vielleicht auch als Stärken anzusehen.
  • Dritte Phase: Die anderen 10 Jugendlichen, die von den ersten eingeladen wurden, werden ein großes Wochenende mit dem Namen „Wer bist du?“ organisieren: An dem ersten Tag werden die Jugendlichen auf unterschiedliche Art und Weise reflektieren können, sich austauschen, wie das Treffen für sie war. An dem zweiten Tag werden sie eine kleine Feier mit Freunden und Familienkreis organisieren und deren Eindrücke über das Erlebte auf künstlerische oder andere Weise mitteilen.
  • Vierte Phase: Die beiden Gruppen tun sich zusammen und besuchen Schulen, Gymnasien oder Organisationen und erzählen über ihre Erlebnisse, führen vielleicht ein Spiel mit anderen Gruppen durch – sammeln neue Ideen für weitere Treffen.

Ziel: Titel des Projektes ist „Wer bist du?“. Es hat den Zweck, bei Jugendlichen die Konkurrenz zu bekämpfen und gleichzeitig das Kooperationsgefühl zu stärken. Als Analogie zu unserem bisherigen Projekt unter dem Motto „Inklusion statt Integration“, würde sich hier das Motto darstellen: „Kooperation statt Konkurrenz“.

Mein Konzept würde ich noch mit einem Spruch von Albert Camus unterstützen: “Gehe nicht vor mir, denn es kann sein, dass  ich dir nicht folge; Gehe nicht hinter mir, denn es kein sein, dass ich dich nicht führen kann; Gehe bitte neben mir und werde meinen Freund!”

Aber klar, manchmal brauchen wir das Gefühl, in die richtige Richtung „geschubst“ oder geführt zu werden, damit wir nebeneinander, neben unseren Freunden, stehen können. Darum geht es auch in diesem Projekt:

Als heranwachsende bewusste Menschen, die sich in einer Europäischen Gemeinschaft „herumtreiben“, könnten Jugendliche, die die eigenen sozialen Schwierigkeiten überwunden haben, später größeres Interesse für soziale Probleme und deren Lösungen zeigen. Lasst uns kleine liebevolle Gesellschaften machen, denn diese sind die Zellen der größeren EU- Gesellschaft.

Das sind meine ersten groben Gedanken über eine neue Projektidee, die Sie/Ihr weiterhin besprechen können/könnt auf unserer sozialen online Plattform: http://weurope.mixxt.eu

„Seit Dezember 2010 setzen wir die Projektarbeiten unserer transnationalen Jugendinitiative im Rahmen der interaktiven Online-Plattform „We for us in Europe“ fort“, so Sylwie Patron. „Diese digitale Form unserer grenzüberschreitenden sozialen Zusammenarbeit, Kooperation und Kommunikation schafft Normen für unser soziales und bürgerliches Engagement.“

Durch aktive Teilnahme an unserer Online-Plattform „We for us in Europe“ durch Kommentare und Artikel zu verschiedenen Themenbereichen in Bezug auf soziale Inklusion in unseren Gesellschaften in Deutschland, Polen und Bulgarien überwachen wir unser eigenes soziales Netzwerk.

Alle Projektteilnehmer/innen der deutschen und bulgarischen Gruppe bleiben losgelöst von physischer Präsenz virtuell in Kontakt. Diese Plattform ist ein wichtiger Bestandteil unseres sozialen Alltagslebens. In unserem Netzwerk entwickelt sich unsere eigene Struktur mit eigener Identität, die wir durch unser Engagement stärken. Jede/r von uns trägt zu dem Wachstum der Online-Plattform durch verschiedene Formen der Partizipation und Erfüllung zugeteilter Aufgaben bei. Wir lernen voneinander und miteinander: wir ergänzen uns perfekt durch unsere Kenntnisse, Erfahrungen und Talente; unterstützen und motivieren uns gegenseitig bei Projektarbeiten.

Wir haben Arenen für Diskussionen und transnationalen Austausch und Zonen gegenseitiger Loyalität und Hilfsbereitschaft geschaffen. Auf solche Weise sind wir sehr stark über die Grenzen hinweg verbunden. Die Plattform „We for us in Europe“ gibt unsere gemeinsame Gedankenwelten, gemeinsame Wertesysteme und unsere gemeinsame Sichtweise auf die Welt wieder. Das sind Eindrücke, die uns Sylwie mitgeteilt hat. Und ich kann nur ergänzen:

So ist diese Plattform auch für weitere Projektideen geeignet, so dass neuen Ideen von den entsprechenden Interessenten wachsen können. Wenn Sie/Ihr Interesse für die neue Idee oder selbst eine Idee für ein Projekt haben/habt, sind Sie/ihr herzlich eingeladen, sich in der Plattform anzumelden und mitzumachen.

Steigen Sie ein! Seihen Sie Sie selbst! Machen Sie Europa!

Wir freuen uns darauf!

Yanica Grachenova

 

3 Antworten zu „Neue Projektidee! Herzlich willkommen zur unseren Plattform: weurope.mixxt.eu!“

  1. Thomas Sagt:

    Tolle Idee!
    EIn aktuelles Thema, das wichtig ist, für unsere Gesellschaft.
    Viel Erfolg!
    Beste Grüße, Thomas

    • Yani Sagt:

      Lieber Thomas,
      danke, dass du diesen Artikel gelesen hast und meine Idee unterstützst. Ich habe deine Email übersehen und heute morgen, obwohl ich in Klausurzeit bin, bin ich mit dem Gedanken aufgewacht, dass es wirklich schön wäre weiterhin etwas zu machen. Dann habe ich auch deine Email bzw. dein Kommentar ‘zufällig’ endteckt. Ich schreibe gleich eine Nachricht in der Plattform und mache einen Vorschlag zur Wiederfindung unserer Gruppe und Motivierung uns bis zum September mit neuen Ideen auszutauschen und uns vielleicht für ein neues Projekt zu begeistern. Danke für deine Zeit und Aufmerksamkeit! Lg Yani

  2. Anni Sagt:

    Liebe Yani, liebe Sylwia,
    tolle Arbeit! Euren Artikel finde ich wunderbar! :)
    Viele liebe Grüße,
    Anni


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